eCall-Projekt gewinnt bei Jugend forscht

Wednesday, 18. March 2020

 

 


eCall soll auch für Elektro-Rollstühle funktionieren; Menschen mit Einschränkungen sollen eCall leichter verstehen können und einen gleichberechtigten Zugang zu eCall erhalten – So das erklärte Ziel von Marie und Anna vom Braunschweiger Gymnasium Kleine Burg, die sich eingehend mit der Funktionsweise von eCall beschäftigten, den Notruf für Rollstühle adaptierten und ihr Projekt beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Braunschweig präsentierten.

Mangels Airbag am Rollstuhl mussten sie einen anderen Auslöse-Mechanismus finden und verknüpften einen Lagesensor mit einem Arduino-Minicomputer. Auch für das Problem der fehlenden Satelliten-Ortung in Gebäuden fanden sie eine (provisorische) Lösung und programmierten die Heimatposition des Nutzers fest ein. Mit zahlreichen Messungen zur Testnotrufzentrale – bereitgestellt von unserem Netzwerkpartner OECON – überprüften sie die erfolgreiche Auslösung des Notrufs, die Übertragung der Unfallposition und den Aufbau der Sprachverbindung.

Auch bei der jüngeren Kategorie „Schüler experimentieren“ gewann ein Projekt, das Mobilität intelligent nutzt. Niklas und Torben von der Braunschweiger Hoffmann-von-Fallersleben-Schule konstruierten ein Fahrzeug, das automatisch Zigarettenkippen vom Schulhof sammelt.

Wir hätten gern viel Erfolg für die nächste Runde, den Landeswettbewerb, gewünscht - jedoch muss dieser leider entfallen.