C-Roads Germany: Abschlussevent des Piloten Niedersachsen

Im Rahmen der europäischen C-Roads Initiative wurde in den vergangenen 4 Jahren der Grundstein für die europaweite Einführung intelligenter und vernetzter Verkehrsinfrastruktur gelegt. Kern der Aktivitäten ist die grenzüberschreitende Erprobung und Harmonisierung von Infrastruktur-basierten IT-Anwendungen (C-ITS) für vernetzte Verkehrsteilnehmer. C-Roads Germany mit den Pilotregionen Hessen und Niedersachsen ist dabei eines von 19 nationalen Pilotprojekten, die C-ITS im realen Verkehrsumfeld umsetzen und ihre Rahmenkonzepte und Erfahrungen in die übergeordnete C-Roads Plattform einbringen.

Dank der Fördermittel der Europäischen Union konnten im Pilotgebiet Niedersachsen insgesamt drei kooperative Dienste entwickelt und auf einem Teilstück der Bundesautobahn 2 erprobt werden. Hierzu gehört die lokale Warnung vor aktiven Fahrzeugen des Straßenbetriebsdienstes, die digitale Bereitstellung von aktuell gültigen Verkehrszeichen sowie die Analyse des Verkehrsgeschehens anhand der von den vernetzten Verkehrsteilnehmern freigegebenen Fahrzeugdaten.

Bei der wissenschaftlichen Abschlussveranstaltung des niedersächsischen Piloten präsentierten die regionalen Partner am 9. September ihre wesentlichen Ergebnisse unter der Moderation des Projektkoordinators Steve Schneider (ITS mobility) am Forschungsflughafen Braunschweig. Der ausgewählte Teilnehmerkreis konnte sich dabei in Fachvorträgen die Inhalte der einzelnen Aktivitäten erläutern lassen und im Anschluss bei individuellen Testfahrten verschiedene C-ITS Anwendungen im Livebetrieb erleben.

Geleitet wurden die Aktivitäten in Niedersachsen von der Nordsys GmbH, einem Dienstleister für Software- und System Engineering. Darüber hinaus haben das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die weiteren niedersächsischen Unternehmen e-Shuttle GmbH, IAV GmbH und OECON Products & Services GmbH zum Projekterfolg beigetragen. Begleitet wurden die Pilotaktivitäten durch die ITS mobility GmbH und die Bundesanstalt für Straßenwesen.

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