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© NFF/FM&K

Niedersachsen will bundesweiter Standort für neues Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie werden

Akteure aus Südostniedersachsen, Südniedersachsen und der Region Hannover reichen gemeinsame Bewerbung im bundesweiten Standortwettbewerb ein.

Niedersachsen geht mit dem Standort Braunschweig-Salzgitter ins Rennen um das nationale Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen. Die Konzeptskizze reichte die Allianz für die Region GmbH gemeinsam mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig unter Mitwirkung von zwölf weiteren Partnern und rund 80 Unterstützern Ende Januar beim BMVi ein. Das Ministerium rief im November 2020 zu diesem Wettbewerb auf, um potenzielle Standorte für den Aufbau eines Wasserstoffzentrums zu identifizieren, die sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentrieren. Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil unterstützt die gemeinsame Bewerbung. Er sieht in dem geplanten Technologiezentrum „einen wichtigen Baustein in Richtung klimaneutraler Mobilität“. Das geplante Zentrum soll Think Tank, Entwicklungszentrum und Praxiscampus werden, um zukunftsweisende Mobilitätsanwendungen im Rahmen der Wasserstofftechnologien zu ermöglichen.

Für die niedersächsischen Teilregionen Südostniedersachsen, Südniedersachsen sowie für die Region Hannover nimmt das Thema Wasserstoff bereits jetzt einen wichtigen Stellenwert ein. Sie sind die Heimat von wichtigen industriellen Unternehmen, die Wasserstoff als elementares Zukunftsthema adressieren und ausbauen. Einrichtungen wie das NFF, die Open Hybrid LabFactory (OHLF), das Niedersächsische Forschungszentrum für Luftfahrt (NFL) oder die BatteryLab Factory (BLB) sind unter anderem etablierte Partner für die Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Projekte im Bereich Mobilität und genießen internationales Ansehen. Hinzu kommen Initiativen wie der Wasserstoffcampus Salzgitter, die die große Bereitschaft der beteiligten Akteure für eine klimaneutrale Zukunft entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzeigen und realisieren. „Mit der Teilnahme am Standortwettbewerb und einer starken Gemeinschaft aus Forschung, Entwicklung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Verwaltung und Politik sehen wir erhebliches Potenzial, zur nachhaltigen Verkehrs- und Energiewende beizutragen und die derzeitigen Aktivitäten im Bereich der Wasserstofftechnologien zu ergänzen, zu stärken und weiter auszubauen“, sagt Ulrich Markurth, Aufsichtsratsvorsitzender der Allianz für die Region und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig.

Kontakt: Thomas Ahlswede-Brech, thomas.brech@allianz-fuer-die-region.de

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